Neuer Entwurf des BSBB-Zielplanes „online“

Unser bekannter Zielplan wurde nochmals leicht überarbeitet, und mit einem neuen Lay-Out versehen.
Kleine, von der AG Zielkonzept erarbeitete Verbesserungen sind jetzt enthalten. Das gesamte Zielkonzept (Langfassung) wurde bei der Mitgliederversammlung (BSBB-Plenum) am 24. Sep. 2020 diskutiert und beschlossen (siehe obigen Beitrag).

Den neuen Zielplan für das Jahr 2035 vom 24. September 2020 gibt es hier:
2020-09-24_Ziel-Netzplan_Buendnis_Schiene.pdf
(Alle Pläne haben je ca. 1,5 MB; Links öffnen in neuem Tab.)

Plan für das Jahr 2025 vom 24. September 2020:
20200924_Netzplan_Buendnis_Schiene_2025.pdf

Plan für das Jahr 2030 vom 24. September 2020:
20200924_Netzplan_Buendnis_Schiene_2030.pdf

Plan für die Regio-S-Bahn im Jahr 2035 vom 24. September 2020:
20200924_Netzplan_Buendnis_Schiene_2035_Regio.pdf



2 Antworten auf „Neuer Entwurf des BSBB-Zielplanes „online““

  1. Jürgen Lemke
    14532 Kleinmachnow

    Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich den neuen Zielplan des BSBB begutachtet.
    Dieser weicht vom Gutachterentwurf zum Deutschlandtakt ab.(u.a. Zugfolge und Laufwege)
    Mehr als verblüfft bin ich, dass in Zehlendorf 6, in Worten sechs Zuglinien zusammengefasst werden.
    Dies kann man Politikern und unwissenden Bürgern verkaufen.
    So rechnet man eine NKU nicht „schön“. Dazu fehlt einfach der Fahrgastbedarf und folgend auch, dies ist jedoch eine Angelegenheit der Bahn, die Waggons bzw. das Fahrpersonal.
    Eigentlich sollte vom BSBB erwartet werden, dass es sich um Fachkompetenz handelt.
    Wo sind die Anregungen für die alternativen Verkehrsträger, wie zum Beispiel die S-Bahn, mit dem durchgängigen zweigleisigen Ausbau zwischen Potsdam und Wannsee oder der Hinweis aus dem i2030-Programm West-Ost Achse, Magdeburg – Eisenhüttenstadt?
    Vergessen oder nicht erwähnenswert?
    Die Bahn löst nicht alleine die Mobilität. Nur gemeinsam mit allen Verkehrsträgern wird sich eine Verbesserung ergeben.
    Als langjähriger Beobachter dieses Gebietes bin ich sehr fest in diesem Thema involviert.
    Nur bin ich parteilos und gehöre keiner BI oder Lobbyvereinigung an.
    Sicherlich wird Sie mein Statement nochmals zum Nachdenken anregen.
    Ein Füllhorn ist auch nur begrenzt voll und beim Ausschütten werden sicherlich auch Grenzen aufgezeigt werden.
    Ich würde mich sehr über eine Rückantwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Lemke

    1. Sehr geehrter Herr Lemke,
      wir bedanken uns für Ihren Kommentar zum Regionalverkehrskonzept 2035 (Übersichtsplan zu den Linienverläufen RE und RSB) des Bündnisses Schiene Berlin-Brandenburg.
      Weder die alte Stammbahntrasse allein noch der Ausbau der Wannseebahn allein können die großräumigen und kleinteiligen Verkehrsprobleme im Korridor lösen. Deshalb sieht unser Konzept den Ausbau beider Äste in drei Stufen vor. Wir sehen Probleme bezüglich des Naturschutzes auf der alten Stammbahntrasse, aber nicht so zugespitzt wie von manchem vor Ort. Nicht verschweigen möchten wir aber die ebenso vorhandenen ähnlichen Probleme beim Ausbau der Wannseebahn. Insofern bleiben wir bei unserer Haltung: Die Forderung, auf die dritte Ausbaustufe der Berlin-Potsdamer Stammbahn (Abschnitt Zehlendorf – Düppel-Kleinmachnow – Griebnitzsee; zweigleisig, elektrifiziert) zu verzichten, steht im Widerspruch zu den Zielen des Bündnisses Schiene Berlin-Brandenburg.

      Ihre Forderungen, durchgängiger zweigleisiger Ausbau der S-Bahn zwischen Potsdam und Wannsee und Ertüchtigung der im i2030-Programm enthaltenen West-Ost-Achse Magdeburg – Eisenhüttenstadt, teilen wir. Sie finden die Maßnahmen im Entwurf des BSBB-Zielkonzepts/Langfassung unter BSBB-Zielkonzept_Langfassung_mit-Anhang_2020-09-17.pdf.

      Mit freundlichen Grüßen
      Koordinierungsteam des
      Bündnisses Schiene Berlin-Brandenburg

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